Andreas Wöhler ließ der Konkurrenz drei Jahre hintereinander keinen Diana-Titel. Feodora eröffnete die Serie 2014, Turfdonna setzte sie 2015 fort, Serienholde vollendete 2016 den Hattrick. Drei verschiedene Stuten aus demselben Trainingsstall gewannen nacheinander den Klassiker auf dem Düsseldorfer Grafenberg. Auch später blieb Wöhler erfolgreich: Mit Palmas 2021 und Toskana Belle 2022 feierte der Trainer ein weiteres Diana-Doppel.
Toskana Belle setzte 2022 eine neue Diana-Bestmarke. Auf gutem Boden in Düsseldorf lief sie die 2.200 Meter in 2:11,21 Minuten – 0,94 Sekunden schneller als Palmas im Vorjahr. Beide Stuten kamen aus dem Stall von Andreas Wöhler. Australian Bloodstock hatte Toskana Belle zuvor für 50.000 Euro nachgenannt und damit ihren Start im Stutenklassiker ermöglicht. Mit Kerrin McEvoy im Sattel wurde aus der Nachnennung ein klassischer Triumph in Rekordzeit.
Las Vegas und Slenderella schrieben 1984 gemeinsam Diana-Geschichte. Zum ersten Mal endete der Klassiker mit zwei Siegerinnen im toten Rennen. Sven von Mitzlaff hatte Las Vegas vorbereitet, Heinz JentzschSlenderella. In Mülheim wurde daraufhin sogar die Siegerschleife geteilt: Jede Stute erhielt eine Hälfte. Für Las Vegas folgte noch eine Ehrung. Bei der Wahl zum Galopper des Jahres 1984 setzte sie sich ebenfalls durch.